Filmvortrag: Brasilien – Land für die Landlosen
Wie viel ist genug? Wie viel ist notwendig?
Die Organisation „Public Eye“ empfiehlt, dass man pro Woche und pro Person nicht mehr als 0,5 kg Fleisch isst, pro Jahr also 25 bis 26 kg. Momentan ist es in der Schweiz das Doppelte und vieles davon wird vom Ausland importiert.
In Brasilien beispielsweise wird viel Land an ausländische Investorinnen und Investoren verpachtet und verkauft und in Weidegebiete für die Rinderzucht verwandelt. Natürliche Ökosysteme werden zerstört, die Nahrungsmittelproduktion ist rückläufig, Hunger und Armut nehmen zu.
Dagegen opponiert die Landlosen-Bewegung MST (Movimento sem terra). Sie besetzen Grundstücke, die nur der Spekulation dienen.
Wir sind dabei, wenn 200 Familien – vom Kleinkind bis zu den Grosseltern – ein Stück Land besetzen.
Ablauf
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion
Dauer
ca. 80 bis 90 Minuten
Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.
Lotte und Josef Stöckli

Wir sind ein Filmemacher-Ehepaar und realisieren Dokumentarfilme, die sich vor allem mit ökologischen und sozialen Aspekten befassen. Unsere ursprünglichen Berufe sind Sekundarlehrer phil I (Josef) und Dolmetscherin für Spanisch und Portugiesisch (Lotti). Seit 30 Jahren sind wir als freischaffende Filmemacher tätig. Wir lebten 10 Jahre in Lateinamerika und so sind einige unserer Themen dort beheimatet.
