ABGESAGT: Drohne sicher fliegen

Drohnen sind längst Teil unseres Alltags – doch wie ist ihr Einsatz im Schweizer Luftraum eigentlich geregelt, und wohin entwickelt sich diese Technologie? Die Präsentation bietet einen fundierten und zugleich verständlichen Überblick über den aktuellen Stand der Drohnenregulierung in der Schweiz.

Im Mittelpunkt stehen die rechtlichen Grundlagen, die Rolle der Behörden sowie der risikobasierte Ansatz zur Gewährleistung von Sicherheit im Luftverkehr. Ergänzend wird die nationale Awareness-Kampagne «Drohne Sicher Fliegen» vorgestellt, die Drohnenpilotinnen und -piloten für einen verantwortungsvollen und sicheren Betrieb sensibilisiert und zentrale Regeln anschaulich vermittelt.
Anhand konkreter Beispiele werden die verschiedenen Betriebskategorien, Bewilligungsverfahren und Einsatzmöglichkeiten von Drohnen erläutert. Darüber hinaus wirft der Abend einen Blick in die Zukunft: Themen wie U-Space, die zunehmende Verdichtung des Luftraums und Visionen für die Jahre 2030 bis 2040 zeigen, welche Herausforderungen und Chancen auf die Schweiz zukommen.
 
Referat
9.4.2026  
Mitglieder: CHF 15.00 / Nichtmitglieder: CHF 20.00 (Anmeldung erwünscht)

Digitaler Nachlass: Was bleibt im Netz, wenn Sie gehen?

Was geschieht mit unseren Online-Konten und digitalen Daten, wenn wir nicht mehr da sind? Oftmals wissen die Angehörigen nichts von der Existenz solcher Konten oder Daten und auf welchen Plattformen sich diese allenfalls befinden oder kennen die Zugangsdaten nicht. Eine richtige Vorbereitung ist daher wichtig und hilft, viele Schwierigkeiten zu vermeiden.

Im Vortrag werden insbesondere folgende Themen beleuchtet:

  • Was ist ein digitaler Nachlass und was umfasst er?
  • Wie kann der digitale Nachlass zu Lebzeiten optimal geregelt werden?
  • Welche Möglichkeiten gibt es für die Hinterbliebenen, auf digitale Inhalte zuzugreifen?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mehr über den digitalen Nachlass erfahren und Strategien kennenlernen möchten, wie mit den Herausforderungen in diesem Kontext umgegangen werden kann. Dazu erfolgt einerseits ein theoretischer Input, um die Schwierigkeiten und die rechtliche Ausgangslage aufzuzeigen. Andererseits werden Tipps und Tricks für die Handhabung des eigenen digitalen Nachlasses vermittelt.

Referat
Kollegiumstrasse 24, 6430 Schwyz, Schweiz im Kollegisaal
1.4.2026  
Mitglieder: CHF 15.00 / Nichtmitglieder: CHF 20.00 (Anmeldung erwünscht)

Zwischen Leere und Fülle, zwischen flammend rotem Unterrock und Wilhelm Tell

Literarischer Abschied von Gertrud Leutenegger – eine Würdigung durch den Literaturwissenschafter und Freund Daniel Annen

Gertrud Leutenegger (1948-2025) hat als Autorin viele Motive aus Schwyz aufgenommen, zudem auch aus Zürich, aus dem Tessin oder aus Italien. Das macht sie so genau und konkret, dass wir oft örtliche Realitäten wiederzuerkennen glauben. Oder auch damit verbundene Tätigkeiten wie zum Beispiel die turbulente Schwyzer Fasnacht, die prächtige Fronleichnamsprozession von einst oder auch das Totengedenken im Kerchel. Aber Gertrud Leutenegger will mit diesen Motiven mehr: Sie setzt sie so in ihre Textwelten, dass höhere Welten anklingen und uns berühren. Wilhelm Tell diene als Beispiel. Er steht in den schweizerischen Geschichtsbildern für ein festes patriotisches Sinngefüge, letztlich für die eidgenössische Befreiungstradition. Ja, er hat als bewährter Armbrustschütze und Seemann diese Befreiungsgeschichte ganz entscheidend geprägt. Gegen diese «Wahrheitsfiktion» – der paradoxe Ausdruck scheint mir hier gerechtfertigt – hat 1971 Max Frisch mit seinem Erzählessay «Wilhelm Tell für die Schule» angeschrieben. Er war nicht der erste Skeptiker. Was die Historizität Tells und der eidgenössischen Befreiungsgeschichte betrifft, so gab es etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts dank den Arbeiten des Luzerners Joseph Eutych Kopp (1793-1866) Zweifel. Gertrud Leutenegger lobt Wilhelm Tell – aber so, dass er weder zu einem nicht hinterfragten Patriotismus noch zu einer modernen Geschichtskritik passt. Der Germanist Daniel Annen möchte solches am 27. März 2026 um 19.00 Uhr in der Kantonsbibliothek aufzeigen und er freut sich über alle Besucherinnen und Besucher.

 

Referat
27.3.2026  
Kollekte

Verschoben: Zwischen Zwang und Selbstbestimmung

Der Anlass musste leider aufgrund zu geringer Anmeldezahlen verschoben werden. Wir bitten um Verständnis!

Im bebilderten Vortrag wird ein gesamtschweizerischer Überblick zur Arbeitssituation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern gegeben sowie die spezifische Lage im Kanton Schwyz beleuchtet.  

Anhand von aktuellen Zahlen schildert die Referentin die Probleme an der Basis. Dabei fliessen persönliche Schicksale, Geschichten und Fälle ein, um die Arbeit der Beratungsstellen bei Themen wie Gesundheitsförderung, Gewaltprävention und Opferschutz vorzustellen. Mögliche Massnahmen und Regulierungen, die die Situation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern verbessern können, werden vorgestellt.

 

Kurzbeschreibung ProCoRe:

ProCoRe ist der Dachverband der Beratungsstellen für Sexarbeitende in der Schweiz. ProCoRe ist ein gemeinnütziger, menschenrechtsbasierter Verein, der parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist. Im Zentrum von ProCoRes Arbeit stehen der Schutz und die Rechte von Sexarbeitenden in der Schweiz. Der Hauptauftrag von ProCoRe ist die Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) und die Gewaltprävention im Sexgewerbe. Die Mitgliedsorganisationen von ProCoRe arbeiten täglich mit Sexarbeiter*innen in allen Sprachregionen der Schweiz zusammen und informieren, unterstützen und begleiten Sexarbeitende in gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Fragen.

 

Referat
24.3.2026  
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00 (Anmeldung erforderlich)

Meitsch – von Graziella Contratto

Buchvernissage mit der Autorin und dem Schriftsteller Alain Claude Sulzer 

 

„Zwei Geigenkästen baumeln durch die Landschaft, wenn sie mit ihrer Freundin zur Orchesterprobe geht. Was sie einmal werden will, weiß sie noch nicht, aber sie kann die Tonhöhe der Kirchenglocke bestimmen, liebt den Genitiv und ist froh, dass ihr Badeanzug die fehlenden Formen verdeckt. Wenn in ihrem Flecken Fasnacht gefeiert wird, ein heißer Sommer vorbeigeht, in dem der Vater sich seiner südlichen Wurzeln besinnt, Allerheiligen sich ankündigt und Blauer Falter eines Tages an der Tür läutet, wird indes eine leise Ahnung zur Gewissheit: dass ihre Mutter, Königin des Planeten, geheime Briefe empfängt – und die Kindheit bald zu Ende ist. Hellwach und sprühend lässt Graziella Contratto das bewegte Aufwachsen zwischen Wohnblock, Maiandacht und Geigenspiel vor unseren Augen lebendig werden. In dieser von kirchlichen und heidnischen Bräuchen reich gespickten Lebenswelt vollzieht sich das Heranreifen eines jungen Mädchens, dessen Familiengefüge gefährlich ins Wanken gerät.“

 

Informationsflyer der Kantonsbibliothek und der Volkshochschule Schwyz 

Kurs
17.3.2026  
Kollekte
Persönlich bin ich immer bereit zu lernen, obwohl ich nicht immer belehrt werden möchte.
Winston Churchill
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