Digitale Freiheit statt Abhängigkeit

Praktische Alternativen zu Microsoft, Google & Co. kennenlernen

Für alle, die verstehen möchten, welche Alternativen es zu Microsoft, Google und anderen grossen Anbietern gibt – ohne technische Vorkenntnisse.

Computer, Smartphones und Internet gehören heute zum Alltag. Viele Menschen nutzen täglich digitale Dienste, ohne sich bewusst zu sein, wie stark sie dabei von einigen wenigen grossen Technologieunternehmen abhängig sind.

In den Medien ist zunehmend von digitaler Souveränität, Datenschutz und technischer Unabhängigkeit die Rede. Doch was bedeutet das konkret für den eigenen Alltag? Welche Alternativen gibt es? Und wie kann man selbst bestimmen, welche Software und Dienste man nutzt?

In diesem Kurs lernen Sie praktische und leicht verständliche Alternativen zu bekannten Angeboten von Microsoft, Google und anderen Anbietern kennen. Sie erhalten einen Einblick in Linux – ein freies Betriebssystem, das weltweit von Millionen Menschen genutzt wird – und können dieses auf bereitgestellten Geräten selbst ausprobieren.

Der Kurs richtet sich an alle, die digitale Zusammenhänge besser verstehen und neue Möglichkeiten für einen selbstbestimmten Umgang mit Computer und Internet kennenlernen möchten.

Kursinhalte

  • Was bedeutet digitale Freiheit und digitale Unabhängigkeit?
  • Warum wird aktuell so viel über digitale Souveränität gesprochen?
  • Freie Alternativen zu Microsoft, Google und anderen grossen Anbietern
  • Linux kennenlernen und selbst ausprobieren
  • Firefox und andere freie Programme praktisch einsetzen
  • Unterschiede zwischen freier und kommerzieller Software verstehen
  • Ein Linux-System auf einem Testgerät installieren
  • Beispiele aus dem Alltag: Wo Linux heute bereits eingesetzt wird
  • Praktische Tipps für mehr Datenschutz und Selbstbestimmung im digitalen Alltag

Voraussetzungen

Keine besonderen Vorkenntnisse erforderlich.

Grundkenntnisse im Umgang mit Computer, Internet und E-Mail sind von Vorteil.

 

(Teil des Suffizienzprogramms der Volkshochschule)

Kurs
Turbine Sporthaus, Theresianum, Klosterstrasse 21, Brunnen
17.09.2026   18:30 – 21:30 Uhr
24.09.2026   18:30 – 21:30 Uhr
Mitglieder: CHF 140.00 / Nichtmitglieder: CHF 150.00 (Anmeldung erforderlich)

Filmvortrag: Brasilien – Land für die Landlosen

Wie viel ist genug? Wie viel ist notwendig?

Die Organisation „Public Eye“ empfiehlt, dass man pro Woche und pro Person nicht mehr als 0,5 kg Fleisch isst, pro Jahr also 25 bis 26 kg. Momentan ist es in der Schweiz das Doppelte und vieles davon wird vom Ausland importiert.

In Brasilien beispielsweise wird viel Land an ausländische Investorinnen und Investoren verpachtet und verkauft und in Weidegebiete für die Rinderzucht verwandelt. Natürliche Ökosysteme werden zerstört, die Nahrungsmittelproduktion ist rückläufig, Hunger und Armut nehmen zu.

Dagegen opponiert die Landlosen-Bewegung MST (Movimento sem terra). Sie besetzen Grundstücke, die nur der Spekulation dienen.

Wir sind dabei, wenn 200 Familien – vom Kleinkind bis zu den Grosseltern – ein Stück Land besetzen.

 

Ablauf
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion

Dauer
ca. 80 bis 90 Minuten

Trailer

 

Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.

Referat
Hotel Wysses Rössli, Hauptplatz, Schwyz, Schweiz
22.10.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00

Literaturkurs mit Dr. Ilja Johannes Karenovics

Ans Ende der Nacht? – Faschismus und Antifaschismus in der Literatur

 

„Faschismus hat ganz viel mit Erzählungen zu tun“, sagt der Literaturwissenschaftler Philip Theison in einem Interview: Tatsächlich war die Literatur schon vor jeder politischen „Machtergreifung“ ein Medium für die Ideologie oder „Doktrin“ (Mussolini), für die „Narrative“ und die Ästhetik jener Bewegung, Strömung oder Haltung, die man im weitesten Sinne als faschistisch bezeichnen kann. Sie ist es bekanntlich ebenso für ihr Gegenstück – das dezidiert antifaschistische Engagement.

 

Was aber macht diese (proto-)faschistische literarische Ästhetik und was ihr antifaschistisches Gegenstück künstlerisch aus? Was sind ihre jeweiligen Formen, Figuren, Themen und Mythen? Dieser Frage gehen wir lesend und interpretierend nach – anhand von literarischen Texten aus dem englischen, deutschen, italienischen und französischen Sprachraum. 

 

Vier Abende in der Zeit vom 3.11.; 11.11.; 18.11 und 24.11. jeweils um 19 Uhr für 1.5 Stunden.
Der Referent kommt aus Basel per Zoom dazu, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich „i de Fabrik“ im Raum Syti.

Kurs
i de Fabrik, Laubstrasse, Schwyz, Schweiz
03.11.2026   19:00 Uhr
11.11.2026   19:00 Uhr
18.11.2026   19:00 Uhr
24.11.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 140.00 / Nichtmitglieder: CHF 160.00 (Anmeldung erforderlich)

Lesung aus „Weil ich Ruth bin“

Julia Weber liest aus „Weil ich Ruth bin“

 

 

 

Ein grosser Roman über Körper, Liebe und Selbstermächtigung

Alle verfallen ihr. Sie geht selbstbewusst durch die Straßen in ihrem Glanz, zieht magisch die Aufmerksamkeit auf sich. Ruth.

Ruth ist ein ganz besonderer Mensch. Sie kommt mit einem Fell zur Welt wie schon ihre Mutter und ihre Großmutter, am Ende der Kindheit verliert sie es. Und Ruth hat «die Kraft». Sie kann Gewitter aufziehen lassen, Bäche zum Versiegen bringen, Dinge bewegen.

Aber vor allem kann sie Menschen in Tiere verwandeln, vorübergehend. Und die Menschen strömen zu ihr, wollen Qualle sein auf Zeit, Languste, Hund, Vogel, Echse und dabei die Rechnungen vergessen, die Sitzungen im Büro, den Haushalt, das ganze moderne Leben.

Ruth teilt ihre Kraft mit jedem einzelnen Menschen, sie sehen bei ihr das Glück, sehen, was sein könnte und nicht ist, was sie vergessen haben und jetzt vermissen. Und sie hilft mit ihrer Kraft auch denen, die Gewalt erleben. Aber dann kommt Linda, die große, schöne Linda. Die verheiratete Linda. Was soll jetzt werden?

«Weil ich Ruth bin» ist ein verblüffender Roman voller Magie in einer einzigartig sinnlichen Sprache.

 

Referat
Kantonsbibliothek, Rickenbachstrasse, Schwyz, Schweiz
17.11.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00

Filmvortrag: Slow Grow – der Boden lebt

Eine nachhaltige Landwirtschaft

Die Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn man dem Boden oberste Priorität einräumt. Das Bodenleben muss intakt sein, die Mikroorganismen müssen das organische Material in Humus verwandeln und dieser Humus muss gespeichert werden können. Chemie, Kunstdünger und Pflug sind Faktoren, die für einen qualitativ guten Boden von Nachteil sind. Die Ressource Humus wird damit abgebaut. Die Qualität des Bodens leidet.

In unserem Film portraitieren wir den Landwirtschaftsbetrieb „Slow Grow“ aus Mönchaltdorf, der schweizweit einmalig ist und der das natürliche Potential des Bodens optimal nutzt. Verschiedene Kulturen werden in Mulch angebaut. Das schützt vor starkem Regen (Erosion) und hilft mit, dass der Boden nicht austrocknet. Zudem düngt er, gibt Nährstoffe ab und ernährt so das ganze Bodenleben. Gesunde Böden können das Klima positiv beeinflussen. Solche Böden speichern viel CO2, mehr als alle Wälder der Erde zusammen.

Ablauf
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion

Dauer
ca. 90 Minuten

Trailer

 

Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.

Referat
Hotel Wysses Rössli, Hauptplatz, Schwyz, Schweiz
19.11.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00
Wer aufgehört hat zu lernen, ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein.
Henry Ford
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