Nachhaltiges und multifunktionales Bauen in der Vergangenheit

Die zerklüfteten Gebirgstäler des Nordtessins haben durch ihre lebensfeindlichen Bedingungen stets eine enorme Herausforderung für den Menschen dargestellt, wobei die ganzjährig bewohnte Val Verzasca mit ihrer besonderen Kargheit heraussticht. Es ist faszinierend verstehen zu lernen, wie Menschen dort in früheren Jahrhunderten in der Lage waren nicht nur zu überleben, sondern mit minimalen Ressourcen und einfachsten Mitteln, ohne mechanisierte oder industrielle Unterstützung nachhaltig und multifunktional zu bauen. Zudem waren Wieder- und Weiterverwendung von Baustoffen und Bauten eine Selbstverständlichkeit, obwohl damals Begriffe wie Reuse, Upcycling, Zero-Waste oder Repair- und Secondhandbewegungen, die heute zum politischen Programm gehören, unbekannt waren.

In diesem Seminar wollen wir uns gemeinsam anhand des Modells der Val Verzasca mit den folgenden Fragen auseinandersetzen:    

  • Wie sah der Lebenskontext der Menschen aus?
  • Welche Lebensweisen haben sich daraus gebildet?
  • Welche Formen nachhaltigen und multifunktionalen Bauens haben sich mit welchen Ressourcen entwickelt?
  • Was bedeutete damals Wieder- und Weiterverwendung?
  • Welche Folgen für die Umwelt hatte der Erfolg der Menschen?

Ein reiches Bild- und Datenmaterial bildet die Grundlage für die gemeinsame Diskussion. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass die Teilnehmenden ihr Wissen und ihre Erfahrungen in das Seminar einbringen. Eine eintägige Exkursion in die Val Verzasca bietet zum Schluss des Seminars die Möglichkeit, die Thematik im realen Kontext zu vertiefen.

  1. Abend à 1.5 Stunden: Lebenskontext und Lebensformen in der Val Verzasca, nachhaltiges und multifunktionales Bauen I
  2. Abend à 1.5 Stunden: Nachhaltiges und multifunktionales Bauen II, Wieder- und Weiterverwendung
  3. Tagesexkursion in die Val Verzasca. Gemeinsame Anreise mit Zug und Bus

 

Informationen:

Abfahrt: mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Schwyz Zentrum am 30.05.2026 um 07:15 Uhr 

Die beiden Seminarabende ( CHF 20.00 Mitglieder / CHF 40.00 Nichtmitglieder) können mit oder ohne Exkursion gebucht werden.

Die Kosten für die Exkursion betragen CHF 10.00 Mitglieder / CHF 20.00 Nichtmitglieder.

Bitte bei der Anmeldung die entsprechenden Häkchen setzen.

Sie erhalten eine Rechnung.

Bitte beachten Sie: Die Reise muss auf eigene Kosten selbst gebucht werden.

Anmeldeschluss: 28.05.2026

 

Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.

 

Exkursion
i de Fabrik, Raum Syti
28.05.2026   19:30 Uhr
29.05.2026   19:30 Uhr
30.05.2026   07:15 Uhr
Mitglieder: CHF 30.00 / Nichtmitglieder: CHF 60.00 (Damit wir gut planen können, bitten wir um Ihre Anmeldung)

Fledermäuse – die Königinnen der Nacht

Erhalten Sie einen tieferen Einblick in das Leben der Fledermäuse – mit Fokus auf unsere einheimischen Fledermausarten.
Die nächtlichen Luftakrobaten verfügen über faszinierende Fähigkeiten, beleben die Dunkelheit und sind für uns sowie unser Ökosystem unerlässlich. Seit Jahrhunderten leben sie häufig in nächster Umgebung zu uns Menschen – oft unter demselben Dach. Dennoch wissen viele Menschen sehr wenig über die Fledermäuse.
Dank der vor über 55 Millionen Jahren eingeleitete Evolution haben sie Fähigkeiten entwickelt, wie sie die Nacht zum Tag machen, um nachtaktive Insekten jagen zu können. Dabei verspeisen sie oft über tausend Insekten pro Nacht und halten so auch Schädlinge in Schacht.
Trotz erfreulichen Nachrichten über die Populationszunahme einiger Fledermäuse in den letzten Jahren sind diese Tiere weiterhin stark in Bedrängnis und teils vom Aussterben bedroht.
Bereits einfache Massnahmen können viel bewirken, um lokale Populationen zu erhalten. Meist schliessen die Menschen die Fledermäuse in ihre Herzen, alsbald sie mehr über deren Fähigkeiten und dessen Leben wissen.
Referat
Hotel Wysses Rössli, Hauptplatz, Schwyz, Schweiz
17.06.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00 (Anmeldung erwünscht)

Die Welt der Kryptowährungen: Grundkurs/Aufbaukurs

Die Welt der Kryptowährungen: Grundkurs und Aufbaukurs mit Walter Ziems, Swisscryptoschool.

Teilnehmer aus dem Grundkurs haben die Möglichkeit, sich für beide Kurse anzumelden.

Die Welt der Kryptowährungen - Grundkurs   Kurs
Cafe Pfenniger, Parkstrasse 17, 6410 Goldau
20.06.2026   10:00 – 14:30 Uhr
Mitglieder: CHF 85.00 / Nichtmitglieder: CHF 95.00 (Anmeldung erforderlich)
Die Welt der Kryptowährungen - Aufbaukurs   Kurs
Cafe Pfenniger, Parkstrasse 17, 6410 Goldau
20.06.2026   15:00 – 17:00 Uhr
Mitglieder: CHF 55.00 / Nichtmitglieder: CHF 65.00 (Anmeldung erforderlich)

Filmvortrag: Brasilien – Land für die Landlosen

Wie viel ist genug? Wie viel ist notwendig?

Die Organisation „Public Eye“ empfiehlt, dass man pro Woche und pro Person nicht mehr als 0,5 kg Fleisch isst, pro Jahr also 25 bis 26 kg. Momentan ist es in der Schweiz das Doppelte und vieles davon wird vom Ausland importiert.

In Brasilien beispielsweise wird viel Land an ausländische Investorinnen und Investoren verpachtet und verkauft und in Weidegebiete für die Rinderzucht verwandelt. Natürliche Ökosysteme werden zerstört, die Nahrungsmittelproduktion ist rückläufig, Hunger und Armut nehmen zu.

Dagegen opponiert die Landlosen-Bewegung MST (Movimento sem terra). Sie besetzen Grundstücke, die nur der Spekulation dienen.

Wir sind dabei, wenn 200 Familien – vom Kleinkind bis zu den Grosseltern – ein Stück Land besetzen.

 

Ablauf
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion

Dauer
ca. 80 bis 90 Minuten

Trailer

 

Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.

Referat
Hotel Wysses Rössli, Hauptplatz, Schwyz, Schweiz
22.10.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 10.00 / Nichtmitglieder: CHF 15.00

Literaturkurs mit Dr. Ilja Johannes Karenovics

Ans Ende der Nacht? – Faschismus und Antifaschismus in der Literatur

 

„Faschismus hat ganz viel mit Erzählungen zu tun“, sagt der Literaturwissenschaftler Philip Theison in einem Interview: Tatsächlich war die Literatur schon vor jeder politischen „Machtergreifung“ ein Medium für die Ideologie oder „Doktrin“ (Mussolini), für die „Narrative“ und die Ästhetik jener Bewegung, Strömung oder Haltung, die man im weitesten Sinne als faschistisch bezeichnen kann. Sie ist es bekanntlich ebenso für ihr Gegenstück – das dezidiert antifaschistische Engagement.

 

Was aber macht diese (proto-)faschistische literarische Ästhetik und was ihr antifaschistisches Gegenstück künstlerisch aus? Was sind ihre jeweiligen Formen, Figuren, Themen und Mythen? Dieser Frage gehen wir lesend und interpretierend nach – anhand von literarischen Texten aus dem englischen, deutschen, italienischen und französischen Sprachraum. 

 

Vier Abende in der Zeit vom 3.11.; 11.11.; 18.11 und 24.11. jeweils um 19 Uhr für 1.5 Stunden.
Der Referent kommt aus Basel per Zoom dazu, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich „i de Fabrik“ im Raum Syti.

Kurs
i de Fabrik, Laubstrasse, Schwyz, Schweiz
03.11.2026   19:00 Uhr
11.11.2026   19:00 Uhr
18.11.2026   19:00 Uhr
24.11.2026   19:00 Uhr
Mitglieder: CHF 140.00 / Nichtmitglieder: CHF 160.00 (Anmeldung erforderlich)
Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
Philip Rosenthal
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