Filmvortrag: Slow Grow – der Boden lebt
Eine nachhaltige Landwirtschaft
Die Landwirtschaft hat nur dann eine Zukunft, wenn man dem Boden oberste Priorität einräumt. Das Bodenleben muss intakt sein, die Mikroorganismen müssen das organische Material in Humus verwandeln und dieser Humus muss gespeichert werden können. Chemie, Kunstdünger und Pflug sind Faktoren, die für einen qualitativ guten Boden von Nachteil sind. Die Ressource Humus wird damit abgebaut. Die Qualität des Bodens leidet.
In unserem Film portraitieren wir den Landwirtschaftsbetrieb „Slow Grow“ aus Mönchaltdorf, der schweizweit einmalig ist und der das natürliche Potential des Bodens optimal nutzt. Verschiedene Kulturen werden in Mulch angebaut. Das schützt vor starkem Regen (Erosion) und hilft mit, dass der Boden nicht austrocknet. Zudem düngt er, gibt Nährstoffe ab und ernährt so das ganze Bodenleben. Gesunde Böden können das Klima positiv beeinflussen. Solche Böden speichern viel CO2, mehr als alle Wälder der Erde zusammen.
Ablauf
Filmvortrag mit Einleitung, Film und Diskussion
Dauer
ca. 90 Minuten
Der Kurs wird im Rahmen des Projekts «Glück der Genügsamkeit. Suffizienzbildung an den schweizerischen Volkshochschulen» unterstützt.
Lotte und Josef Stöckli

Wir sind ein Filmemacher-Ehepaar und realisieren Dokumentarfilme, die sich vor allem mit ökologischen und sozialen Aspekten befassen. Unsere ursprünglichen Berufe sind Sekundarlehrer phil I (Josef) und Dolmetscherin für Spanisch und Portugiesisch (Lotti). Seit 30 Jahren sind wir als freischaffende Filmemacher tätig. Wir lebten 10 Jahre in Lateinamerika und so sind einige unserer Themen dort beheimatet.
