Zwischen Zwang und Selbstbestimmung
Im bebilderten Vortrag wird ein gesamtschweizerischer Überblick zur Arbeitssituation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern gegeben sowie die spezifische Lage im Kanton Schwyz beleuchtet.
Anhand von aktuellen Zahlen schildert die Referentin die Probleme an der Basis. Dabei fliessen persönliche Schicksale, Geschichten und Fälle ein, um die Arbeit der Beratungsstellen bei Themen wie Gesundheitsförderung, Gewaltprävention und Opferschutz vorzustellen. Mögliche Massnahmen und Regulierungen, die die Situation von Sexarbeiterinnen und Sexarbeitern verbessern können, werden vorgestellt.
Kurzbeschreibung ProCoRe:
ProCoRe ist der Dachverband der Beratungsstellen für Sexarbeitende in der Schweiz. ProCoRe ist ein gemeinnütziger, menschenrechtsbasierter Verein, der parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral ist. Im Zentrum von ProCoRes Arbeit stehen der Schutz und die Rechte von Sexarbeitenden in der Schweiz. Der Hauptauftrag von ProCoRe ist die Prävention von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) und die Gewaltprävention im Sexgewerbe. Die Mitgliedsorganisationen von ProCoRe arbeiten täglich mit Sexarbeiter*innen in allen Sprachregionen der Schweiz zusammen und informieren, unterstützen und begleiten Sexarbeitende in gesundheitlichen, sozialen und rechtlichen Fragen.
Rebecca Angelini
Rebecca Angelini ist Geschäftsleiterin von ProCoRe. Zuvor war sie im Stab einer Zürcher Stadträtin tätig und leitete fast zehn Jahre lang als Mitglied der Geschäftsleitung die Öffentlichkeitsarbeit der Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration in Zürich. Sie hat an der Universität Zürich das Studium der Ethnologie und Politikwissenschaften sowie einen DAS in Law an der Universität Bern absolviert. Aufgewachsen im Toggenburg, lebt sie mit ihrer Tochter heute in Zürich.
